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Gailtal-Klinik » KABEG-Geburtenbilanz 2015: In Klagenfurt, Villach und Wolfsberg machten 3260 Babys den ersten Schrei

21 / Januar / 2016

KABEG-Geburtenbilanz 2015: In Klagenfurt, Villach und Wolfsberg machten 3260 Babys den ersten Schrei

Während im Klinikum Klagenfurt am Wörthersee und dem LKH Villach die Geburtenrate sank, freut sich das LKH Wolfsberg über ein Plus an Geburten Insgesamt erblickten letztes Jahr 3260 Erdenbürger in den KABEG-Häusern das Licht der Welt.

Häufig bog 2015 der Storch ins Lavanttal ab, denn im LKH Wolfsberg freute man sich 2015 über Kindersegen. Insgesamt erblickten 481 Babys bei 480 Geburten das Licht der Welt. 40 Kinder mehr als 2014! Ein Mal gab es sogar Zwillinge. „Wir freuen uns sehr über diese positive Entwicklung“, sagt der Vorstand der Gynäkologie und Geburtshilfe, Prim. Dr. Maurus Demmel. „Wir haben letztes Jahr eine top-moderne neue Station eröffnet. Das Bedeutet für unsere Patienten Komfort auf höchstem Niveau. Neu sind die Familienzimmer, welche den Vätern die Möglichkeit geben, die ersten Tage nach der Geburt gemeinsam mit Mutter und Kind zu verbringen. „Großen Wert legen wir sowohl auf das 24h Rooming-in, als auch auf den engen Kontakt zwischen Mutter und Kind (baby- friendly hospital)“, so Demmel.

 

Weniger Kaiserschnitte in Klagenfurt

Im Eltern-Kind-Zentrum (ELKI) des Klinikum Klagenfurt am Wörthersee freuten sich Ärzte und Hebammen 2015 über 773 Mädchen und 828 Knaben. „Insgesamt wurden 1.602 Babys bei 1.553 Geburten geboren. 45 Mal hatten wir Zwillinge, zweimal sogar Drillinge“, bilanzieren Mag. Beate Lamprecht, leitende Hebamme im ELKI und Abteilungsvorstand Prim. Dr. Manfred Mörtl. Zum Vergleich: 2014 gab es in Klagenfurt 1.609 Geburten mit 1.654 Babys. „14 Kinder wogen weniger als einen Kilo, 32 Babys brachten weniger als 1500 Gramm auf die Waage. Diese Neugeborenen sind bei uns im Perinatalzentrum optimal versorgt“, so Mörtl. Worauf er und Lamprecht auch verweisen: Die Kaiserschnittrate ist leicht rückläufig. „Der Anteil der Risikoschwangeren und Risikogeburten liegt aktuell bei 34 %. Was deutlich ansteigt, ist der Anteil der Schwangeren mit Begleiterkrankungen. Diese Mütter und Kinder werden alle bei uns im Perinatalzentrum betreut“, unterstreicht der Primarius die Bedeutung dieser Einrichtung.

 

„Überraschungsgeburten“ im LKH Villach

Auch im LKH Villach kamen 57 Babys weniger zur Welt. „Insgesamt verzeichneten wir im Vorjahr 1.177 neue Erdenbürger bei 1.150 Geburten (2014:1.210). Das heißt, dass wir uns 27 Mal über Zwillinge freuen durften“, erzählt die leitende Hebamme Lydia Liebhard am LKH Villach. Insgesamt kamen in Villach 573 Mädchen und 604 Knaben zur Welt. Der geburtenstärkste Monat war der September (122). 215 Frauen waren übrigens älter als 35 Jahre. Das kleinste Kind brachte 490 Gramm auf die Waage, insgesamt wurden 13 Babys unter 1000 Gramm geboren.

Worüber Ärzte und Hebammen am meisten staunten? „Innerhalb von zwei bis drei Wochen kamen sechs Frauen zu uns, die gar nicht wussten, dass sie schwanger sind“, sagt Liebhart. Insgesamt passierte dies sieben Mal im letzten Jahr. Liebhart: „Von solchen Überraschungsgeburten sind junge Frauen um die 18 Jahre, aber auch ältere über 40 betroffen.“

Das Team der Gynäkologie und Geburtshilfe ist aber auch kompetenter Partner für die umliegenden Krankenhäuser in Spittal und Lienz. „Insgesamt wurden im Vorjahr 26 Frauen ins LKH Villach überstellt, die eine intensive medizinischen Versorgung benötigten“, bilanziert Abteilungsvorstand Prim. Univ.-Prof. Dr. Jörg Keckstein.